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Ackerbau-Telegramm

Schönmalve macht sich in Rüben breit

Auch dieses Jahr sieht man wieder häufig die Samtpappel bzw. Lindenblättrige Schönmalve (Abutilon theophrasti) in Rübenbeständen. Diese gehört zur Familie der Malvengewächse und wurde einige Zeit in China sowie den USA als Faserpflanze angebaut. Die Schönmalve ist sommerannuell, besitzt eine kräftige, stark verzweigte Pfahlwurzel sowie große herzförmige Laubblätter. Mit den aktuell zur Verfügung stehenden Rübenherbiziden ist sie nicht ausreichend zu regulieren und verursacht bei starkem Auftreten hohe Ertragsverluste sowie Probleme bei der Rodung. Die Vermehrung erfolgt über Samen, wobei eine Pflanze bis zu ca. 2000 Samen bilden kann, die teils mehrere Jahrzehnte im Boden keimfähig bleiben. Bei noch geringem Besatz sind die Pflanzen von Hand aus dem Bestand zu entfernen und müssen anschließend vom Feld entfernt werden. Bei hohem Besatz und bereits erfolgter Bildung keimfähiger Samen, sollte in den Folgejahren kein Rübenanbau mehr auf der Fläche erfolgen.
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Die Samtpapel ist ein ernstes Problem für den Rübenanbau.
Die Samtpapel ist ein ernstes Problem für den Rübenanbau. Jochen Brust
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