Saure Silage schmeckt den Kühen nicht
Eine Untersuchung der Universität Kiel ergab, dass die während der Fermentation von Silagen entstehende Essigsäure die Futteraufnahme negativ beeinflusst, wenn Grob- und Konzentratfutter getrennt vorgelegt werden. Die Wissenschaftler vermuten, dass sich anhand des Gehaltes an Essigsäure die Silagetrockenmasseaufnahme am besten schätzen lässt.
- Veröffentlicht am
Ein deutlicher Einfluss weiterer kurzkettiger Fettsäuren oder des Ammoniakgehaltes auf die Silageaufnahme war in den Versuchen nicht festzustellen. Negativ auf die Futteraufnahme wirken sich auch lösliche Stickstoffverbindungen aus, die beim Proteinabbau während der Silierung entstehen. Dagegen konnten für biogene Amine, die bei der Decarboxylierung von Aminosäuren durch Clostriden gebildet werden, nicht eindeutig negative Einflüsse nachgewiesen werden. Bei der Fütterung einer Totalen Mischration (TMR) ist ein hoher Gesamtsäuregehalt offenbar die Hauptursache für geringe Futteraufnahme.
Sie haben ein BWagrar Print-Abo? Rabattiertes BWagrar Digital-Upgrade bestellen
Weiterlesen mit Digital-Abo...
BBZ Digital Probe-Abo
- Die Regionalausgabe BBZ als E-Paper 3 Tage vor der gedruckten Ausgabe
- Alle BWW+ Inhalte auf bw-wochenblatt.de
- Aktuelle Marktdaten und Marktberichte
- Endet automatisch nach 4 Wochen
BW Wochenblatt Digital Upgrade
- Zugang zu allen digitalen Inhalten
- 2x wöchentlich erscheinender Newsletter
- Jede Ausgabe 3 Tage vor der gedruckten Ausgabe lesen
Aus der Branche
Bedienhilfen
Barrierefreiheit
Schriftgröße
Normal
Kontrast
Menü sichtbar
Einstellungen
Ort �ndern
Geben Sie die Postleitzahl Ihres Orts ein.





