Rindfleisch wird vermutlich knapper
Rindfleisch dürfte in diesem Jahr in der gesamten EU etwas knapper werden. Experten rechnen mit einem Rückgang der Bruttoeigenerzeugung von 7,31 Millionen Tonnen (t) im vergangenen Jahr auf jetzt 7,25 Millionen t. Zugleich wird ein Rückgang der Importe aus Südamerika erwartet. Vor allem in Brasilien können nämlich nur wenige Schlachtbetriebe die von der EU geforderte Rückverfolgbarkeit des Fleisches bis zum Erzeuger gewährleisten, die in Europa selbstverständlich ist.
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Das Rindfleischangebot für die europäischen Konsumenten dürfte aber nicht in gleichem Maße sinken, denn auch die Ausfuhren der EU sind rückläufig, weil sie wegen des Währungsnachteils gegenüber dem Dollarkurs auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig geworden sind. Dennoch können die europäischen Rindermäster durch das kleinere Angebot auf höhere Erlöse hoffen. Nach Schätzungen des Prognoseausschusses der EU werden die Jungbullenpreise im Jahresmittel um 20 Cent pro kg oder ungefähr sieben Prozent auf 3,15 Euro pro kg Schlachtgewicht ansteigen. Die Produktionskosten werden aber trotz des Preisanstiegs nicht voll gedeckt, weil vor allem die Futter- und Energiekosten stark gestiegen sind. In den vergangenen Jahren war die...
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