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Pflanzenschutz aktuell

Angriff auf Unkräuter im Raps

Wenn im Herbst auf Schlägen mit schlechtem Auflaufen der Rapspflanzen auf eine Unkrautbekämpfung verzichtet wurde, oder wenn die Wirkung der Maßnahme nicht ausreicht, sind noch Behandlungen erforderlich. Diese sollten einerseits erst dann durchgeführt werden, wenn keine Nachfröste mehr vorhergesagt sind, andererseits vor dem Schließen der Bestände abgeschlossen sein.
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Hans/Pixabay.com

Gegen Problemunkräuter wie Kamille und Ackerkratzdistel können Lontrel 720 SG (0,165 kg/ha), Lontrel 600 (0,2 l/ha) oder Vivendi 100 (1,2 l/ha) zur Anwendung kommen. Wenn die Kamille das Vier-Blatt-Stadium noch nicht überschritten hat, kann die Aufwandmenge um 30 Prozent reduziert werden. Tritt zusätzlich Klettenlabkraut auf, ist Effigo (0,35 l/ha) oder Korvetto (1,0 l/ha) vorzuziehen.

Korvetto enthält neben Clopyralid den Wirkstoff Arylex und erfasst auch Taubnessel und Storchschnabel. Die beste Wirkung wird bei wüchsigem Wetter erzielt. Um Schäden zu verhindern, müssen die Behandlungen spätestens zur Knospenbildung abgeschlossen sein! Clopyralid-haltige Mittel, wie Effigo, Korvetto, Lontrel 720 SG, Vivendi und anderedürfen im Frühjahr nicht mehr eingesetzt werden, wenn im Herbst zuvor schon Runway zur Anwendung kam (NG350).

Die Gräsermittel sind im Merkblatt „Integrierter Pflanzenschutz 2020“ in Tabelle 34 auf Seite 61 zusammengestellt.

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