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Erneuerbare Energie

Aus Wildpflanzen Biogas machen

Im Herbst 2017 startete der Naturschutzbund (NABU) Baden-Württemberg mit dem Projekt „Biodiversität für Biogasanlag. Am 19. Juli 2018 wurde der Wildpflanzenbestand bei Biogaslandwirt Winfried Vees, Eutingen-Weitingen, besichtigt (siehe auch BWagrar Ausgabe 31/2018).
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Biodiversität für Biogasanlagen: Malven sind ein wichtiger Bestandteil der Mischungen.
Biodiversität für Biogasanlagen: Malven sind ein wichtiger Bestandteil der Mischungen.Annette Mayer, AR

Über eineinhalb Jahre hinweg werden für das Porjekt drei Betriebe bei der Aussaat und Ernte von Wildpflanzenmischungen begleitet. In Workshops und bei Feldexkursionen will der NABU Know-how zu Anbau, Ernte und Naturschutzeffekten der Mischungen sowie zur naturverträglichen Bewirtschaftung weitergeben.

Pluspunkte für die Umwelt

Nahrung für Insekten und Vögel und im Herbst und Winter zusätzlich Schutz für das Niederwild, zählte NABU-Projektleiter Jochen Goedecke einige Vorteile der Wildpflanzenmischungen auf. Weiterer Pluspunkt, den vor allem die Imker zu schätzen wissen: „Diese Pflanzen brauchen keinen Pflanzenschutz.“ Geerntet werden die Wildpflanzenbestände Ende September, erklärt Goedecke. Sind mehrjährige Mischungen ausgesät, was der NABU wegen der Bodenbedeckung im Winter favorisiert, liegt der Erntezeitpunkt in den Folgejahren früher. Im Anhang finden Sie die drei Wildpflanzenmischungen, die vom NABU für dieses Projekt vorgeschlagen werden.

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