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Steinobst

Kirschenernte in Sachsen und Sachsen-Anhalt beginnt

Auf rund 325 Hektar wachsen in Sachsen und Sachsen-Anhalt Süßkirschen. Wurden im Vorjahr noch ingsgesamt rund 2120 Tonnen der süßen Früchte geerntet, wird in diesem Jahr mit 1250 t eine der kleinsten Ernten der letzten Jahre erwartet.
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Die Süßkirschen sind reif, die Ernte kann beginnen. Den offiziellen Auftakt in die Saison gab es am 26. Juni  mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Sächsisches Obst, Gerld Kalbitz und dem Vorsitzenden der Fachgruppe Obstbau Philipp Moser auf dem Obsthof Zwicker in Jessen im Kreis Wittenberg.

Frostbedingte Ernteeinbußen

Der Fläche der Mitgliedsbetriebe in Sachsen-Anhalt beläuft sich auf rund 811 Hektar, davon 465 Hektar Äpfel und etwa 187 Hektar Süßkirschen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Sachsen-Anhalt rund 2694 Tonnen Süßkirschen und etwa 114 Tonnen Sauerkirschen geerntet. Frostbedingt dürfte die Erntemenge in diesem Jahr auf rund 700 Tonnen Süßkirschen zurückgehen, was einem Ernteverlust von rund 60 Prozent entspricht. Erwerbsobstbau erfolgt in Sachsen-Anhalt in mehr als 36 größeren Betrieben durchgeführt. Im südlichen Teil des Landes – von Naumburg über Querfurt bis in die Region rund um den Süßen See – liegen die meisten Obstplantagen Sachsen-Anhalts.

In Sachsen bauen rund 20 Betriebe auf einer Fläche von 138 ha Süßkirschen an. Auch hier wird durch den Frost zur Blüte mit 550 t eine unterdurchschnittliche Ernte erwartet. Die Hauptanbaugebiete liegen im Obstland, im Elbtal mit den angrenzenden Höhen sowie im Borthener Anbaugebiet zwischen Dresden und Pirna.

 

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