Gefährliche blaue Zungen
„Bis jetzt sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen und können nur hoffen, dass wir so in den Winter hinein kommen“, sagt und hofft Dr. Christian Marquardt. Im Referat Tiergesundheit am Stuttgarter Agrarministerium (MLR) kümmert er sich um die Eindämmung und Bekämpfung von Tierseuchen. Anders als in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zeigten die Viren hierzulande „nicht die Klinik, die wir befürchtet haben.“ Womöglich seien nur wenige Blauzungenviren im Umlauf, sagt Marquardt auf Anfrage von BWagrar am Dienstag dieser Woche.
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Momentan zählen die Amtsveterinäre zwischen Odenwald und Bodensee auf 24 Rinder- und Schafbetrieben an Blauzunge erkrankte Tiere. Fünf Schafe sind nach Angaben von Marquardt inzwischen an der Krankheit verendet, zwei davon vergangene Woche im Neckar Odenwald-Kreis. „Es sind immer nur wenige Rinder und Schafe, die die Krankheitssymptome zeigen“, erkärt er. Vor genauen Krankheitszahlen schreckt Marquardt zurück; „Wir haben es mit einem Geschehen zu tun, dessen Halbwertszeiten kurz sind.“ Die Zahlen über Blauzungen kranke Rinder und Schafe könnten sich stündlich ändern. Ob sich die Krankheit weiter ausbreitet, hängt laut Marquardt von der Witterung in den nächsten Wochen ab. „Es könnten noch einige Fälle dazu gekommen“, mutmaßt er. Um die...
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