Strenge Reinigungs- und Desinfektionsmittelkontrollen
Es ist noch nicht lange her, da installierten die EU-Mitgliedsstaaten und die einzelnen Bundesländer flächendeckende Kontroll- und Untersuchungsprogramme, um Reinigungs- und Desinfektionsmittelrückstände in der Milch nachweisen zu können. Sie ergänzten die seit Jahrzehnten bestehenden Stichproben der amtlichen Überwachung und der Molkereien, erklärt Dr. Markus Albrecht, der Geschäftsführer des Milchprüfrings Baden-Württemberg, in der neuesten Ausgabe von "Milch pur".
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Mit Auslöser seien die Forderungen des Handels nach Vorlagen von einschlägigen Untersuchungsergebnissen (Molkereiprodukte, Milchsammelwagen, Milcherzeugerebene)gewesen. Große Handelshäuser, so Albrecht, forderten seither sogar die die Einhaltung von Richtwerten deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Am meisten im Visier steht Chloroform (Trichlormethan). Trichlormethan entsteht beim Umwandlungsprozess von Aktivchlor, das in rund 70 Prozent der anerkannten kombinierten Reinigungs- und Desinfektionsmittel (R&D) enthalten ist. Werden die Reinigungs- und Desinfektionsmittel korrekt eingesetzt, könnten die Trichlorbefunden vermieden werden, erklärt Albrecht. Fehlerquellen sind seiner Einschätzung nach nicht geeignete Reinigungs- und...
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