Höhere Milch- und Butterpreise: Bessere Preise für die Bauern?
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht die aktuelle Preisentwicklung bei Milchprodukten als eine logische Folge der Entwicklung an den Weltmärkten. Die Gründe für die steigenden Preise seien die Rohstoffknappheit auf dem Weltmarkt sowie die wachsende Nachfrage auf den nationalen und internationalen Märkten, besonders in Asien und Russland. Nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes (MIV) könnte sich im August das 250 Gramm-Päckchen Butter um mindestes 40 Cent auf 1,19 Euro verteuern. Weitaus moderater erhöhten sich die Preise für Quark und Käse sowie für Frischmilch.
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Der DBV warnt vor Panikmache. Die aktuellen Preissteigerungen im Lebensmitteleinzelhandel relativieren sich im Zeitvergleich. So kostete 250 Gramm Butter vor knapp 25 Jahren 1,32 Euro. Der Preis für Konsummilch liegt derzeit bei knapp 62 Cent je Liter (3,5 Prozent Fett) und entspricht dem Preisniveau Anfang der 90iger Jahre. Damit haben Milch und Milchprodukte in den letzten Jahrzehnten einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Inflation geleistet, stellt der DBV fest. Im Vergleich zu den europäischen Nachbarn geben die Deutschen am wenigsten für Essen und Trinken aus, genau 11,3 Prozent. Während die Südeuropäer, Franzosen und Italiener, sich das Essen und Trinken deutlich mehr kosten ließen. Hier liegen die Ausgaben für Lebensmittel...
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