Blauzungen-Neuinfektion bei einem Kontrolltier
Bei einem Rind in Hückeswagen (Oberbergischer Kreis) wurde eine Neuinfektion mit der Blauzungen-Krankheit nachgewiesen. Das Tier gehört zu den 1600 Rindern, die im Rahmen des Nordrhein-Westfalen weiten Monitoring-Programms einmal monatlich auf die Krankheit untersucht werden. Mit der Neuinfektion sei nun bewiesen, dass die Mücken (Gnitzen), die als Überträger der Krankheit gelten, wegen des warmen Winters überlebt haben. Weitere Untersuchungen zur Eintragsursache seien eingeleitet. Bisher seien die Untersuchungen der übrigen Rinder im Bestand unauffällig gewesen, teilt die Landwirtschaftskammer-Nordrhein-Westfalen jetzt mit.
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Die Neuinfektion habe zunächst keinen Einfluss auf die bestehenden Handelsrestriktionen, da das ganze Land Nordrhein-Westfalen noch als Gefährdungsgebiet gelte. Das landesweite Monitoring-Programm werde fortgesetzt, um abschätzen zu können, inwieweit in den nächsten Monaten mit weiteren Fällen zu rechnen sei. Bisher hätten sich in Nordrhein-Westfalen seit dem Ausbruch der Krankheit im vergangenen August insgesamt 944 Rinder, Schafe und vereinzelt auch Rot- und Muffelwild angesteckt. Für 191 Rinder und 224 Schafe wurden durch die Tierseuchenkasse Entschädigungen gezahlt, insgesamt 300.000 Euro. Für labordiagnostische Untersuchungen hat Nordrhein-Westfalen bisher 130.000 Euro ausgegeben.
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