US-Studie: Tierschutzberichte dämpfen Fleischnachfrage
Die Berichterstattung in Zeitungen und Zeitschriften über artgerechte Tierhaltung beeinträchtigt einer US-Studie zufolge die Nachfrage nach Schweine- und Geflügelfleisch, zitiert jetzt das Internetportal "schweine.net" das amerikanische Nachrichtenmagazin "Dow Jones". Dagegen hätten entsprechende Artikel keine Auswirkungen auf die Rindfleischnachfrage, heißt es in einer neuen Studie von Ökonomen der Kansas State University und der Purdue University. Basis der Untersuchung waren US-Zeitungen und Magazine aus dem Zeitraum 1982 bis 2008.
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Ergebnis der Studie ist demnach, dass eine erhöhte Medienpräsenz des Themenkomplexes Tierschutz beziehungsweise Tierwohlergehen dazu führt, dass die Verbraucher verstärkt vegetarische Lebensmittel kaufen, anstatt auf andere Fleischarten auszuweichen. Die Wissenschaftler konnten Auswirkungen auf die Nachfrage nach Schweine- und Geflügelfleisch dokumentieren, wie aus einer Pressemitteilung der beiden Universitäten hervorgeht. Dagegen sei der Rindfleischverbrauch nicht direkt betroffen gewesen, wenn die Medien verstärkt über das Thema artgerechte Tierhaltung berichteten. Das sollte aber nicht dahingehend interpretiert werden, dass die Rindfleischbranche immun in dieser Hinsicht sei, betonte, Glynn Tonsor, Agrarökonom an der Kansas State...
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