Nicht unumstritten: BVDV-Ohrstanz-Gewebeproben
Sieben Euro und drei Cent kostet die Untersuchung eines Kalbs auf die Tierseuche Bovine Virusdiarrhoe (BVDV). Das geht aus einer Antwort der Regierung zur BVDV-Verordnung hervor, die ab Januar 2011 in Kraft tritt. Sie soll den Handel von Rindern einschränken, die nicht auf die Seuche untersucht worden sind.
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Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen thematisierte in einer Kleinen Anfrage (17/3263) den Umgang mit Ohrstanze-Gewebeproben für BVDV-Proben, der laut Anfrage verlustreichsten Infektionskrankheit beim Rind. Die Abgeordneten wollten wissen, was mit dem entnommenen Gewebe geschieht, worauf es getestet wird, wo und wie lange die Daten gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat. Es gebe zahlreiche Vorbehalte unter Landwirten und Verbänden gegen die BVDV-Verordnung, die sich besonders gegen die Erhebung züchterischer Daten und eventuelle Patentanmeldungen richteten. Die Regierung weist nun darauf hin, dass es keine Verpflichtung zur Kennzeichnung der Rinder mit Ohrstanzmarken gebe. Die Verordnung schreibe nur vor, dass Rinder mit einer amtlich...
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