Bayern und Sachsen-Anhalt bald BHV1-frei
Durch Impfung und Bekämpfungsprogramme sind klinische Infektionen von Rindern mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) in Deutschland selten geworden. Die Anzahl der bundesweit angezeigten jährlichen Neuausbrüche liegt nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), seit 2005 unter 50. Wegen der Handelsbeschränkungen innerhalb der EU für BHV1-positive Rinder wurden in Deutschland intensive Sanierungsmaßnahmen beschlossen, die in den einzelnen Bundesländern jedoch unterschiedlich weit fortgeschritten sind.
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Laut FLI sind 87,7 Prozent der Milch- und Mutterkuhbestände in Deutschland BHV1-frei, den höchsten Anteil hatte 2009 Sachsen-Anhalt mit 98 Prozent, gefolgt von Bayern mit 97 Prozent. In beiden Ländern ist in den kommenden drei bis fünf Jahren eine Anerkennung der BHV1-Freiheit nach der EU-Richtlinie 64/432/EWG zu erwarten. Daraus ergeben sich erhebliche Erleichterungen für die Vermarktung und den Tierverkehr. Ein Beitrag in B&B Agrar, der Fachzeitschrift des aid infodienst (Ausgabe 5/10), erläutert den Stand der Sanierungsmaßnahmen in den einzelnen Ländern und auch wie Tierhalter, Tierschützer und Verwaltung durch das "Herkunfts- und Informationssystem Tier (HIT)" bei der BHV1-Bekämpfung unterstützt werden.
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