Entspannte zweite Halbzeit im Milchquotenjahr
Die deutschen Milchbauern können die restlichen Monate bis zum Ende des Milchquotenjahres am 31. März 2007 zur Abwechslung mal ganz entspannt angehen. Nach der Auswertung der Milchanlieferungen von April bis Oktober werde das von der Quotenregelung vorgegebene Limit nicht erfüllt. Der ungewöhnlich heiße Sommer hat laut der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) in zweifacher Hinsicht für Entspannung am Milchmarkt gesorgt: Die Kühe haben nicht nur weniger Milch gegeben. Die Milch enthält auch weniger Fett als üblich.
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Nach der vorläufigen Auswertung der Anlieferungsstatistik bis zum 30. Oktober erhielten die deutschen Molkereien in den ersten sieben Monaten des Milchquotenjahres 15,9 Millionen Tonnen Milch. Das waren 2,2 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Berücksichtigt man die Fettkorrektur, wurde die anteilige Quote nur zu 98,2 Prozent ausgenutzt. Obwohl sich das Milchaufkommen inzwischen der Vorjahreslinie annähert, sorgt der geringere Fettgehalt für Entlastung. Wie das Landvolk Niedersachsen mitteilt, bekommen die Milchviehhalter "damit etwas Luft für die verbleibenden Monate des Milchquotenjahres und können ganz entspannt in die zweite Halbzeit gehen." Allerdings solle dies keine Aufforderung für eine höhere...
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