EU-Kommission will Landwirte stärker zur Kasse bitten
Die EU-Kommission will die europäischen Landwirte stärker an den Kosten für die Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen beteiligen. "Ich weiß, dass es zu einer besseren Aufteilung der Kosten unterschiedliche Meinungen gibt. Aber insgesamt ist die Haltung dazu positiv", erklärte die stellvertretende Leiterin der Generaldirektion Verbraucher- und Umweltschutz, Paola Testori-Coggi, vergangene Woche auf einer Konferenz in Brüssel. Dort war es um die EU-Tiergesundheitspolitik gegangen.
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Als Grundlage für den geplanten Umbau möchte die Kommission die Auftragsstudie eines Beratungskonsortiums heranziehen, in der dazu geraten wird, künftig einen "wesentlichen Teil" der Tierseuchenkosten von den Landwirten bezahlen zu lassen. Damit könnten die hohen finanziellen Risiken für die Haushalte der Mitgliedsstaaten und der Gemeinschaft abgewendet, die wirtschaftliche Situation der Akteure verbessert und Präventionsanreize geschaffen werden. Obwohl die Landwirte in Deutschland über die Tierseuchenkasse bereits einen Teil der Tierseuchenkosten tragen, plant die Kommission auch am deutschen System Veränderungen. "Das deutsche System muss verbessert werden, genauso wie das niederländische oder das spanische System", sagte ein...
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