Fit, nicht fett füttern
Dass leistungsgerechtes Futter die Grundlage für eine gesunde Herde mit hohen Milchleistungen ist, weiß heute jeder Milchviehhalter. Aber wir wissen auch, dass der tägliche Umgang mit den Kühen zu einer gewissen "Betriebsblindheit" führen kann. So hält man die eigenen Tiere für "völlig normal konditioniert". Und ist entsprechend überrascht, wenn der Tierarzt bei der Behandlung einer Milchfieber- oder Ketosekuh anmerkt, dass die spätlaktierenden und trockenstehenden Kühe deutlich zu viel auf den Rippen haben.
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Es ist fast unvermeidbar, dass man das für normal hält, was man jeden Tag sieht. Um zu verhindern, dass diese Gewöhnung die Beurteilung der Fütterung und des Energiestoffwechsels behindert, sollte man geeignete Arbeitsmethoden anwenden. Während der Laktation kommt es regelmäßig zu einem Ab- und Wiederaufbau der Körperreserven. Sie werden in Form von Fett im Körper eingelagert und bei Bedarf wieder freigesetzt. Nach der Kalbung steigt die Milchleistung schnell wieder an - die Leistungsspitze wird in der Regel schon in der vierten bis siebten Laktationswoche erreicht. Die maximale Trockenmasseaufnahme schafft die Kuh erst acht bis elf Wochen nach der Kalbung. Gerade bei Hochleistungskühen ist in dieser Zeit der Energiebedarf deutlich höher...
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