Neues Mini-Labor weist Rückstände von Antibiotika nach
Niemand möchte Antibiotikarückstände in der Milch. Doch auch im Kuhstall werden Antibiotika eingesetzt. Die derzeit eingesetzten Routinetests benötigen Stunden und können nicht alle typischen Antibiotika nachweisen. Diese Lücke schließt nun ein vollautomatisiertes Minilabor, das Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit Kooperationspartnern aus der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der gwk Präzisionstechnik GmbH entwickelt haben.
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Auch in gut geführten Bauernhöfen erkranken Milchkühe so, dass sie mit Antibiotika behandelt werden müssen. Das gilt selbst für den Ökolandbau. Da Medikamentenrückstände in der Milch gefährlich sein könnten, darf die Milch der erkrankten Tiere nicht in die Produktionskette gelangen. Zwar hat die Europäische Union zum Schutz der Verbraucher Grenzwerte erlassen, doch bisher ist der Nachweis für Antibiotika in Milch aufwändig und lückenhaft. Insgesamt entsteht der europäischen Milchwirtschaft durch Produktionsausfälle und Entsorgung von mit Antibiotika verunreinigten Milchprodukten ein Schaden von jährlich mehr als 200 Millionen Euro. Die Molkereien versuchen dem entgegen zu wirken, indem sie eigene Stichprobenkontrollen durchführen. Hemmt...
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