Kälber leben riskant
Kälber bekommen mehr Durchfall, wenn ihre Hütten außen an einer Wand aufgestellt werden. Sie leiden häufiger unter Atemwegsinfektionen, wenn in ihren Ställen hohe Ammoniakkonzentrationen vorherrschen.
Schwedische Wissenschaftler hatten 3081 weibliche Kälber untersucht. Sie interessierten sich, wie sich die Umwelt und das Mangement auf die Gesundheit der Jungtiere auswirkten. Die Krankheitsgefahr stieg beispielsweise an, wenn Kälber Kolostrum von jungen Kühen bekamen, nicht trocken aufgestallt oder sie nachts oder unbeobachtet geboren wurden.
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Durchfall bekamen die Kälber besonders dann, wenn sie unkontrolliert Biestmilch tranken, das Kolostrum von Jungkühen bekamen oder sie im Sommer geboren wurden. Kreuzungskälber bekamen eher Atemwegserkrankungen. Genauso wie Kälber, die Zugluft ausgesetzt waren und nachts und im Winter, ohne dass jemand dabei war, geboren wurden. Die Jungtiere wuchsen nicht richtig, wenn es sich um Kälber der Rasse Schwedisch-Robunt handelte, die Kälber in großen Gruppen gehalten wurden oder die Geburt problemreich verlaufen war. Die Wissenschaftler kamen in ihrer Studie auf Totalverluste von 23 Prozent. Die Kälber starben hauptsächlich an Atemwegs- und Durchfallerkrankungen.
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