Blauzungenkrankheit: "Impfen muss weitergehen"
„Die Bekämpfung der Blauzungenkrankheit durch die Impfung darf nicht schon nach zwei Jahren beendet werden. Wir laufen sonst Gefahr, unsere Tiere erneut dem Virus auszuliefern und eine Menge Geld verschwendet zu haben", betonte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born.
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Entscheidend sei es, dass möglichst viele Tierhalter ihre Tiere weiter impfen. Um den zu erwartenden Wegfall der Kofinanzierung der EU zu kompensieren, müsse geprüft werden, ob die Tierhalter ihre Tiere künftig selbst impfen können. Um das Blauzungenvirus auszurotten, empfehlen Experten eine Impfabdeckung von 80 Prozent der empfänglichen Tiere über mehrere Jahre. Dies sei in Deutschland 2008 und 2009 durch eine flächendeckende Impfpflicht bei Rindern, Schafen und Ziegen erreicht worden. Die deutlich zurückgegangene Zahl von Fällen (2007: 20.000; 2008: ca. 3.000; 2009: kleiner als 10) belegt unzweifelhaft den Erfolg der Maßnahme. Auch in Spanien konnte nach einer vier Jahre dauernden Impfung gegen BTV 4 der Virus besiegt werden.
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