Biestmilch mal anders
In der Praxis wird die Biestmilch oder das Kolostrum eingefroren, um Reserven für den Notfall zu haben. Üblich ist ein Auftauen im Wasserbad. Um Zeit zu sparen, ist auch ein Auftauen im Mikrowellenherd denkbar, wobei der Einfluss der Strahlen auf die Bindungsfähigkeit der Immunglobuline (Ig) diskutiert wird. Eine Untersuchung der Fachhochschule Südwestfalen an 58 Kälbern sollte hierüber Aufschluss geben.
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Kolostrum verschiedener Kühe wurde in 0,5 l-Portionen bei minus 18 Grad in Gefrierbeuteln eingefroren und entweder bei 46 Grad im Wasserbad innerhalb einer Stunde (Kontrollgruppe) oder für 15 Minuten bei 250 Watt in einem Mikrowellenherd (Versuchsgruppe)aufgetaut. Danach wurde das Kolostrum auf 37 Grad erwärmt. Die Zusammensetzung des Mischkolostrums war für beide Gruppen gleich. Innerhalb der ersten beiden Lebensstunden wurde den Kälbern 2 l Kolostrum angeboten, danach folgten zwei weitere Mahlzeiten im Abstand von jeweils sechs Stunden. Die Kälber erhielten maximal 6 l Kolostrum in den ersten 12 bis 14 Stunden. Anschließend wurde Milchaustauscher vertränkt. Der Immunglobulin G-Gehalt wurde in der Tränke und im Blutserum mehrmals...
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