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Pflanzenschutz aktuell

Getreidelager auf Schädlingsbefall kontrollieren

Erhöhte Temperaturen können die Entwicklung von Schädlingen im Getreidelager beschleunigen. Bei feucht eingelagerten Partien besteht die Gefahr, dass sich Milben vermehren. Deswegen sind jetzt Kontrollen und Temperaturmessungen im Getreidelager ratsam.
Veröffentlicht am
Foto von Lutz Wernitz auf Unsplash

Bei erhöhter Temperatur kann das Lager mit kalter Luft belüftet werden, sofern die Temperaturen im November fallen. Diese nimmt Feuchtigkeit aus dem Lager. Außerdem hemmen kalte Bedingungen die Entwicklung der Schädlinge im Lager. Idealerweise sollte die Temperatur im Getreidestapel bei 10 bis 12 °C liegen, um das Risiko von Pilzbefall und Schadinsekten (wie Kornkäfer, Getreidekapuziner, Mehlmotte) zu reduzieren.

Bei Feststellen eines Schädlingsbefalls kann im Rahmen einer Umlagerung K-Obiol EC 25 oder Talisma EC (ausgenommen Buchweizen, Hirse und Mais) auf den Fördergutstrom gespritzt oder Silico-SEC ins Getreide eingemischt werden. Nähere Erläuterungen dazu stehen in der Broschüre Integrierter Pflanzenschutz 2023 – Ackerbau und Grünland – in Tabelle 2 auf Seite 21.
 

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