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Ackerbau-Telegramm

Der Windenknöterich wütet in Sommerungen

Der Windenknöterich ist in Sommerungen häufig anzutreffen. Er ist an seinen pfeilförmigen Blättern sowie dem bis zu 1,5 m langen, flach auf dem Boden liegenden Spross zu erkennen. Anders als die zu den Windengewächsen zählende mehrjährige Ackerwinde hat der zu den Knöterichgewächsen gehörende einjährige Windenknöterich eine von Nebenblättern gebildete Blattscheide. Eine Pflanze kann circa 200 Samen mit einer Lebensdauer von über 20 Jahren produzieren. In Getreide gibt es unter anderem mit den Wirkstoffen Florasulam, Fluroxypyr, Iodosulfuron oder Thifensulfuron einiges an Möglichkeiten zur Regulierung. Auch in Mais gibt es zum Beispiel mit Dicamba, Fluroxypyr, Prosulfuron oder Tritosulfuron mehrere Optionen für den Landwirt. Im Rübenanbau stehen unter anderem die Wirkstoffe Ethofumesat, Lenacil, Phenmedipham oder Triflusulfuron zur Verfügung. Mit Ausnahme des Produktes Clearfield-Clentiga, welches eine Zulassung in Sojabohnen besitzt, muss in Körnerleguminosen die Regulierung über Bodenherbizide im Vorauflauf erfolgen.
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Der Windenknöterich ist ein in Sommerungen häufig anzutreffendes Unkraut.
Der Windenknöterich ist ein in Sommerungen häufig anzutreffendes Unkraut.Jochen Brust
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