Der landesweite Mittelwert von rund 4.400 beprobten und ackerbaulich genutzten Standorten für den Nitrat-N-Gehalt beträgt derzeit 35 kg N je ha. Damit steigt der Wert im Vergleich zur Vorwoche um zwei kg N je ha an. Seit dem 15. März können auch Mais und Reben über den NID beprobt werden. Im Artikel kommende Woche ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen.
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Die Probenahme für Schläge, auf denen Mais ausgesät wird, beginnt.JONAS KLEIN
Die Verteilung der Nitrat-N-Gehalte über die einzelnen Schichten ist: 12 - 13 - 10 kg N je ha. Mit knapp 3100 Proben liegen die durchschnittlichen Werte der Winterungen bei 31 kg N je ha bis 90 cm Bodentiefe und sind im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Verteilung der einzelnen Schichten ist wie folgt: 10 – 12 – 9 kg N je ha.
Bei den Sommerungen (ohne Mais) wurde ein durchschnittlicher Nitratgehalt von 31 kg N je ha gemessen (Bodentiefe bis 60 cm). Dieser hat sich im Vergleich zur Vorwoche um drei kg N je ha erhöht. Die Verteilung des Nitratstickstoffs in den einzelnen Bodenschichten beträgt: 16 – 15 kg N je ha. Bei tiefer wurzelnden Sommerungen, wie beispielsweise Zuckerrübe, nutzen Sie bitte die Werte der dritten Schicht aus der untenstehenden Tabelle. Im Fall von Hafer, welcher im Gegensatz zur Sommergerste den Boden bis 90 cm durchwurzelt, rechnen Sie für die dritte Schicht bitte zusätzlich 10 kg N je ha an.
Tabelle 1: Nitratgehalte in 0 - 90 cm Bodentiefe Ende Februar bis Mitte März 2022