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Grünland pflegen

Giftpflanzen erkennen und beseitigen

Was tun gegen Hahnenfuß, Herbstzeitlose und Kreuzkräuter? Dr. Grant vom Landwirtschaftlichen Zentrum Aulendorf hat die Antwort.
Veröffentlicht am
Pixabay.com

Hahnenfuß

Den Hahnenfuß verursacht Reizungen und Entzündungen im Maul. So lässt er sich bekämpfen:

  • Konkurrenz zum Hahnenfuß in Form von Gräsern stärken
  • Düngung reduzieren
  • Weidegang auf der Fläche
  • Aussamen durch fühes Schneiden verhintern (Scharfer Hahnenfuß) / Bestand entwässern (Kriechender Hahnenfuß)

Herbstzeitlose

Das Gift der Herbstzeitlose bleibt auch nach dem Silieren oder Trocknen erhalten. Ab 55 g TM der Blätter haben die Kühe vom Verzehr Durchfall, ab 220 g Blätter-TM ist das Gift tödlich. Das hilft:

  • Bei hohem Aufkommen Schnitt im April (in dieser Zeit ist die Pflanze geschwächt und wenig Energie in die Knolle eingelagert) und Anfang Juni (Energieeinlagerung in die Knolle startet).
  • Bei geringem Aufkommen oder geschwächter Herbstzeitlose: Ausstechen oder ausreißen bei feuchtem Boden
  • Walzen scheint bei der Herbstzeitlose nicht zu helfen

Kreuzkräuter

Kreuzkräuter bleiben ebenfalls in Silage und Heu erhalten. Sie schädigen die Leber und können in höheren Dosen zum Tod führen.

  • Lücken im Bestand vermeiden durch Nachsaat, Narbenschäden
  • Bei geringem Aufkommen mit Handschuhen ausreißen und die Pflanzen entsorgen (nicht liegen lassen, bleibt giftig und kann aussamen)
  • Das Ausreißen muss über Jahre hinweg mindestens dreimal jährlich erfolgen, damit Kreuzkräuter verschwinden
  • Geringe Mengen Schnittgut kann in die Restabfalltonne, große Mengen gehören in die Kompostieranlage oder die Müllverbrennung.
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