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BWW Digital Artikel BWW Digital Artikel Von welchen Resistenzen der Getreidebauer betroffen ist

Herausforderung Herbizidresistenz (Teil 1)

Herbizidresistenzen lassen ganze Wirkstoffgruppen wegbrechen. Dieses Phänomen tritt besonders auf Flächen auf, die seit Jahren intensiv in engen Getreidefruchtfolgen bewirtschaftet werden. Neben den Wirkstoffgruppen der ACCase-Hemmer und Photosynthesehemmer sind zunehmend die ALS-Hemmer resistenzgefährdet. Lesen Sie mehr über Gründe (Teil 1) und Vermeidungsstrategien (Teil 2).

Veröffentlicht am
Multiple Resistenz von Ackerfuchsschwanz-Standorten (2015/2016) In der Summe weisen 55 Standorte eine Resistenz gegenüber Atlantis (ALS-Hemmer) und gleichzeitig gegen Focus Ultra sowie 15 gegen Select und 26 gegen Ralon Super als Vertreter der Gruppe der ACCase-Hemmer auf. Mangels Wirkung können demnach beide Wirkstoffgruppen auf den betroffenen Standorten nicht mehr empfohlen werden. Bis im Jahre 2013 wurden diese multiplen Resistenzen eher auf den Marschböden gefunden, seit 2014 nehmen sie aber besonders auf den Ackerfuchsschwanzstandorten im Binnenland zu.
Multiple Resistenz von Ackerfuchsschwanz-Standorten (2015/2016) In der Summe weisen 55 Standorte eine Resistenz gegenüber Atlantis (ALS-Hemmer) und gleichzeitig gegen Focus Ultra sowie 15 gegen Select und 26 gegen Ralon Super als Vertreter der Gruppe der ACCase-Hemmer auf. Mangels Wirkung können demnach beide Wirkstoffgruppen auf den betroffenen Standorten nicht mehr empfohlen werden. Bis im Jahre 2013 wurden diese multiplen Resistenzen eher auf den Marschböden gefunden, seit 2014 nehmen sie aber besonders auf den Ackerfuchsschwanzstandorten im Binnenland zu.Pflanzenschutzamt der LWK Niedersachsen
Betroffen sind besonders die Ungräser wie Ackerfuchsschwanz, Windhalm und neuerdings auch Hirsen und Flughafer und Weidelgrasarten, die gegen zahlreiche Wirkstoffgruppen Resistenzen zeigen. Mittlerweile sind auch weitere Unkrautarten wie Schwarzer Nachtschatten und Weißer Gänsefuß gegen Photosynthesehemmer resistent. Vor allem gefährdet ist die Wirkstoffgruppe der ALS-Hemmer. Hier reagieren Kamillearten, Vogelmiere, Amarant und Ackersenf durch einseitige Selektion von ALS-Hemmern. Mittelfristig werden in Deutschland auch Herbizidresistenzen in Kornblumen, Mohn und Trespen zu erwarten sein. Die Wirkstoffgruppen werden nach HRAC in Gruppen eingeteilt. Die Beschreibungen der Wirkstoffgruppen und deren Resistenzrisiko siehe Tabelle. Dem...
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