Obwohl es in der vergangenen Woche deutlich kühler war und es an einigen Tagen etwas geregnet hat, gab es keine deutliche Steigerung des Befalls mit Blattkrankheiten. Dafür waren die Niederschläge zu gering und vor allem die Luftfeuchtigkeit zu niedrig. Für eine Infektion bedarf es einer hohen Luftfeuchte und warmen, aber nicht zu heißen Temperaturen. Deshalb wurde außer im Rheintal an keinem Standort die Schadschwelle erreicht. Das bedeutet, dass in den meisten Fällen mit einer Behandlung noch abgewartet werden kann. Bei entsprechender Witterung kann sich das jedoch schnell ändern. Schwüle Witterung und Starkregen können relativ rasch zu einer Infektion führen. Besonders von Blattkrankheiten gefährdet sind anfällige Sorten, Rübenflächen...