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BWW Digital Artikel BWW Digital Artikel Mit diesen Maßnahmen minimieren Sie den Befall mit Ährenfusarium

Mykotoxingefahr ackerbaulich bannen

Winterweizen hat deutschland- und EU-weit die größte Anbaufläche aller Ackerbaukulturen. Doch das Getreide muss vor Krankheiten geschützt werden. Fusarium spielt eine immer bedeutendere Rolle, daraus entstehende Mykotoxine sind gefährlich für die Gesundheit von Mensch und Tier. Welche Maßnahmen die Gefahr verringern, weiß Autorin Simone Merke.

Veröffentlicht am
Abb. 1. Infektionsweg und Befallsausbreitung von Fusarium Befall eines Ährchens: Sporen gelangen aus den Strohresten über Regenspritzer nach oben bis in die Ähre (l.). Die Infektion breitet sich in der Spindel und in benachbarten Ährchen aus (M.) und schließlich wird die Nährstoffzufuhr unterhalb der Ähre gestoppt. Ährenbleiche und Kümmerkorn zeigen sich im oberen Bereich der Ähre.
Abb. 1. Infektionsweg und Befallsausbreitung von Fusarium Befall eines Ährchens: Sporen gelangen aus den Strohresten über Regenspritzer nach oben bis in die Ähre (l.). Die Infektion breitet sich in der Spindel und in benachbarten Ährchen aus (M.) und schließlich wird die Nährstoffzufuhr unterhalb der Ähre gestoppt. Ährenbleiche und Kümmerkorn zeigen sich im oberen Bereich der Ähre.Zeichnungen: Merke
Für die DON-Bildung in der Getreideähre sind verschiedene Fusarienarten verantwortlich, insbesondere Fusarium graminearum und F. culmorum. Dabei ist die Anfälligkeit für Ährenfusariosen bei Winterweizen und Triticale im Allgemeinen größer als bei Gerste und Roggen. Allerdings treten Ährenfusariosen in Gerste in den letzten Jahren vermehrt auf. Insbesondere waren auf Gerstenäckern im letzten Jahr Fusariosen zu finden. Diese Beobachtung lässt sich in Baden-Württemberg jedoch nicht durchgehend bestätigen. Auffällig war aber eine höhere Belastung von Deoxynivalenol (DON), dem Leittoxin der Verursacher F. graminearum und F. culmorum, wobei die zweite Art aufgrund der Temperaturbedingungen eher im Norden Deutschlands anzutreffen ist. Mehr zu...
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