In der niederschlagsreichen ersten Jahreshälfte haben sich die Schnecken stark vermehrt. Deshalb sollten Sie die Rapsschläge entsprechend kontrollieren. Dazu können feuchte Säcke, Bretter, Dachziegel oder Schneckenfolien ausgelegt werden. Wenn je Kontrollstelle eine Schnecke gefunden wird, ist die Schadensschwelle überschritten. Da Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam verboten sind, sind die auflaufenden Saaten nicht gegen Erdflöhe geschützt. Die Bestände müssen regelmäßig auf Lochfraß kontrolliert und mit Gelbschalen überwacht werden. Nur wenn zehn Prozent der Blattfläche zerstört sind oder ab dem 4-Blattstadium in der Gelbschale in drei Wochen 50 Rapserdflöhe gefangen werden, ist eine Bekämpfung mit Insektiziden sinnvoll.