Jakobskreuzkraut entfernen
Auf nicht genutzten bzw. nicht gepflegten Flächen entlang von Straßen, Wegrändern, Zäunen u.a., sowie auf schlecht gepflegten Weiden können Sie jetzt das gelb blühende Jakobskreuzkraut leicht erkennen. Alle Pflanzenteile sind sehr giftig für Pferde und Kühe. Schafe und Ziegen sind weniger gefährdet.
Das Jakobskreuzkraut kann sich durch überreichliche Samenbildung schnell ausbreiten. Wo eine Gefahr für benachbartes Wirtschaftsgrünland besteht, sollten die Pflanzen konsequent vor der Samenbildung mit der Wurzel ausgerissen oder ausgestochen und entsorgt werden. Da der Kontakt mit der Pflanze Hautreizungen hervorrufen kann, sollten empfindliche Personen dabei Handschuhen tragen.
Jakobskreuzkraut kann leicht mit anderen zurzeit gelb blühenden Pflanzen, wie Rainfarn, Johanniskraut und Wiesenpippau verwechselt werden.
Auf Wiesen (nach dem letzten Schnitt) und Weiden kann die Pflanze mit Herbiziden bekämpft werden. Zum Zeitpunkt des Rosettenstadiums, kurz bevor der Stängel geschoben wird, ist z.B. mit dem Mittel Simplex ein guter Bekämpfungserfolg möglich. Bei einem Einsatz dieses Mittels müssen bei der Verwertung von Gülle, Jauche oder Mist von Tieren, die Futter von behandelten Flächen erhalten haben, besondere Auflagen (siehe Merkblatt "Integrierter Pflanzenschutz 2016“, Seite 74 und 75) beachtet werden.
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