Gespräche auf Herbst vertagt Die Umweltministerkonferenz (UMK) in Königswinter hat wenig Neues zum Thema Wolf gebracht. Über den weiteren Umgang mit dem Wolf soll auf der Herbstsitzung Ende November auf Grundlage einer wissenschaftlichen Analyse zur Gesamtpopulation beraten werden, so der Beschluss des aktuellen Treffens. Der Vorsitzende der UMK, Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver Krischer, verteidigte das Tagungsergebnis gegenüber der Presse. Die Sorgen der heimischen Weidetierhalter wegen des Wolfes würden ernstgenommen, versicherte der Grünen-Politiker. Entscheidungen bräuchten aber eine substanzielle Grundlage. Medial war der Wolf eines der Hauptthemen der jüngsten Konferenz.