Die Europäische Kommission räumt den Mitgliedsländern die Möglichkeit ein, in diesem Jahr höhere Vorschüsse für die Beihilfen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auszuzahlen. Die EU-Staaten können nach Abschluss der Kontrollen ab dem 16. Oktober 2021 bis zu 70 Prozent der Direktzahlungen – anstelle von üblichen 50 Prozent – an die Bauern überweisen. So soll der Cashflow der Landwirte, die von der Coronakrise und den Auswirkungen widriger Wetterbedingungen in der gesamten EU betroffen sind, erhöht werden. Eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums teilte auf Anfrage des Pressedienstes Agra-Europe mit, dass Deutschland von der Möglichkeit, Vorschüsse zu zahlen, keinen Gebrauch machen werde. Allerdings würden – wie in jedem Jahr –...