Die vollständige Umsetzung der zum Green Deal gehörenden Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie würde zu einer Einschränkung der konventionellen pflanzlichen Agrarproduktion um etwa 10 Prozent führen, so das Ergebnis einer Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Bei der ökologischen Erzeugung werde es voraussichtlich zu einer Ausweitung um etwa 16 Prozent im Vergleich zum aktuellen Niveau kommen. Gründe für den Produktionseinbruch auf der konventionellen Seite seien die vorgesehene Ausweitung der Öko-Anbauflächen auf einen Anteil von 25 Prozent sowie die geplante Reduzierung des Dünger- und Pflanzenschutzeinsatzes. Der Deckungsbeitrag im konventionellen Ackerbau werde unter dieser Voraussetzung bei konstanten Preisen...