Eine geringe ökologische Wirksamkeit bescheinigen Wissenschaftler um Prof. Peter H. Feindt von der Berliner Humboldt-Universität den bisherigen Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). In einer vom Bundesumweltministerium geförderten Studie stellen die Agrarökonomen fest, dass aktuell ein sehr hoher Anteil des GAP-Budgets in wenig zielführende Instrumente fließt. Gleichzeitig fehlten Ansätze, um notwendige Lern- und Anpassungsprozesse der landwirtschaftlichen Betriebe und innovative Kooperationen im ländlichen Raum zu fördern. Für eine aus Umweltsicht wirksamere und praktikablere Agrarpolitik schlagen die Forscher unter anderem den Ausstieg aus flächenbezogenen Direktzahlungen als pauschale Einkommensstützung vor. Diese sollten...