Die EU-Agrarminister begrüßen das Vorhaben der Kommission, in einem neuen Rechtsrahmen mutagene Züchtungstechniken wie CRISPR/Cas nicht mehr unter die strengen Auflagen der gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zu stellen. Wie die zuständige Gesundheitskommissarin Dr. Stella Kyriakides erklärte, brauche es die neuen Techniken, um Pflanzen beispielsweise leichter an die Bedingungen des Klimawandels anpassen zu können. Fragezeichen gebe es allerdings weiterhin hinsichtlich der Anwendung der Genschere bei Mikroorganismen und Tieren. Hier wolle man noch weitere wissenschaftliche Ergebnisse abwarten.