Die Situation ist katastrophal. Der Schweinemarkt ist durch die Coronakrise und den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen massiv eingebrochen. „Unsere Schweinehalter erleben derzeit die größte Krise seit Jahrzehnten. Die Situation auf den Höfen ist dramatisch. Schon jetzt sind in Folge der Schweinemarktkrise irreparable Strukturbrüche erkennbar", erklärt Präsident Joachim Rukwied anlässlich der Online-Pressekonferenz vergangene Woche. „Wir brauchen dringend ein klares Bekenntnis von Politik und Lebensmitteleinzelhandel zur regionalen Erzeugung. Ansonsten geht den Familienbetrieben die Luft aus." In der Schweinehaltung brauchten die Tierhalter deutlich höhere Preise. Gesetzliche Verschärfungen und Preisdruck haben...