Ein halbes Jahr nach dem ersten Nachweis der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein in Brandenburg reißt die Kette der Neuinfektionen beziehungsweise diejenige der Funde von infizierten Kadavern nicht ab. Im Gegenteil, das Seuchengeschehen hat sich in der zweiten Märzwoche verschärft, und es gab erneut auch Fallwildfunde außerhalb der bisherigen Kernzone. Laut Angaben des Tierseucheninformationssystems des Friedrich-Loeffler-Instituts liegt die Gesamtzahl der Nachweise in Deutschland bei 823.