Zurückhaltend wertet der Deutsche Bauernverband (DBV) die von Bund und Ländern erzielte Verständigung für eine Neuregelung der Grundsteuer. „Wir gehen davon aus, dass die Reform für die Landwirtschaft aufkommensneutral und ohne Mehrbelastungen umgesetzt wird", erklärte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken am vergangenen Freitag. Für Krüsken ist der bisherige Ansatz, landwirtschaftliche Flächen nach dem Ertragswert zu bewerten, alternativlos. Demgegenüber wäre seiner Auffassung nach jeglicher Einstieg in wertabhängige Betrachtungen „administrativ nicht darstellbar". Landwirtschaftliche Gebäude einschließlich Betriebsleiter- und Altenteilerwohnungen müssten auch künftig wie bisher über den Flächenansatz abgegolten sein.