Das in Bayern laufende Volksbegehren Artenschutz entzweit weiter die Gemüter und hat nun seitens der Staatsregierung offensichtlich den Handlungsdruck erhöht. So kündigte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder am vergangenen Donnerstag bis zum Frühsommer ein umfassendes Gesetz für mehr Natur- und Artenschutz an. Zuvor hatte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Volksbegehren unterstrichen. Sie verwies zur Begründung auf „gravierende fachliche Widersprüche" und warf in dem Zusammenhang die Frage auf, warum einfache mechanische Maßnahmen eingeschränkt werden sollten und dadurch der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel befördert werden solle.