Eine offene und ideologiefreie Diskussion um klimafeste Baumarten haben der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Deutsche Bauernverband (DBV) angemahnt. Auch die Wissenschaft sei mehr denn je zu der Frage gefordert, „welchen Wald wir brauchen", erklärten die Verbände anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung. Der DFWR und der DBV bezeichneten die mit der verheerenden Trockenheit des vergangenen Sommers verbundenen Vermögensverluste als „enorm". Im Wald und bei den Jungbäumen sei es teilweise zu erheblichen Ausfällen gekommen. Durch die großen Mengen an Schadholz seien die Holzpreise „im Keller". Die beiden Verbände befürchten, dass besonders viele Kleinwaldbesitzer die Motivation für ihre Waldbewirtschaftung verlieren könnten....