Das Bundeslandwirtschaftsministerium fordert eine Verschärfung des Bodenrechts. Im Pressedienst Agra-Europe begründet Staatssekretär Hermann Onko Aeikens diese Position mit dem wachsenden Einfluss von Finanzinvestoren auf dem Bodenmarkt und daraus resultierenden gravierenden negativen Auswirkungen für landwirtschaftliche Betriebe. Aeikens verweist auf den gesetzlichen Auftrag, Preismissbrauch auch auf dem Bodenmarkt zu unterbinden. Dies werde jedoch unterlaufen, wenn in Ostdeutschland inzwischen 20 Prozent aller Flächentransfers über Anteilsverkäufe erfolgten und damit der Kontrolle nach dem Grundstückverkehrsgesetz entzogen würden. Die Auffassung, dass die Aktivitäten von Investoren keinen Einfluss auf den Bodenmarkt hätten, bezeichnete...