In Südbelgien ist die Zahl der Wildschweinkadaver, die nachweislich mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert waren, auf neun gestiegen. Alle sind nahe des ersten Ausbruchsortes und damit im eingerichteten 63.000 Hektar großen Risikogebiet gefunden worden. Mittlerweile gibt es Pläne, alle Nutzschweine im Risikogebiet, das wären rund 4000 Tiere, zu keulen. Experten überraschen die neuen Funde nicht, denn sie rechnen mit vielen weiteren ASP-Fällen in der dortigen Wildschweinpopulation. Die Behörden vor Ort haben in Abstimmung mit der EU Maßnahmen ergriffen, um eine Verbreitung zu verhindern. Bislang zählen dazu im ganzen Land ein Verbot von Schweinesammeltransporten und erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen beziehungsweise...