EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat die Regelung der „Gelben Karte" für „Ersttäter" aus der Landwirtschaft verteidigt. Dies sei ein Beitrag zu einer „fairen, robusten, vereinfachten" Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), erklärte der Ire in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Europaabgeordneten Susanne Melior. Zudem betonte Hogan, dass seiner Ansicht nach damit auch nicht das Gebot der wirtschaftlichen Haushaltsführung außer Acht gelassen werde. Mit dieser Regelung würden vor allem geringfügigen Übererklärungen Rechnung getragen. Die mit der „Gelben Karte" verbundenen Nachkontrollen seien eingeführt worden, um einer missbräuchlichen Inanspruchnahme einer günstigeren Regelung vorzubeugen und die Begünstigten zu...