Kritisch zu den Brüsseler Legislativvorschlägen für die Gemeinsame Agrarpolitik GAP nach 2020 äußerte sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied. Nach seiner Auffassung gehen die Vorschläge der Kommission „in wichtigen Punkten in eine falsche Richtung". Sein Unverständnis äußerte Rukwied zu den Plänen, die Umweltauflagen für die Direktzahlungen deutlich zu erhöhen und zugleich das Agrarbudget spürbar zu kürzen. „Insgesamt sollen die Direktzahlungen ihre bisherige Funktion der Unterstützung landwirtschaftlicher Einkommen weitgehend verlieren", monierte der Bauernpräsident. Durch die vorgesehenen größeren Freiräume für die Mitgliedstaaten bei der Gestaltung ihrer Agrarförderung drohten neue Verzerrungen...