Für eine höhere Besteuerung „ungesunder Lebensmittel" hat sich ein Bündnis von Kinderärzten und Ernährungsexperten ausgesprochen. Sie weisen auf die Einführung einer Herstellerabgabe für besonders kalorienhaltige Softdrinks in Großbritannien hin und fordern auch für Deutschland ähnliche Schritte. Konkret sollte nach dem Willen der Gruppe der deutsche Mehrwertsteuersatz für Softdrinks von derzeit 19 auf 29 Prozent angehoben werden. Für „ungesunde Produkte" wie Fertigpizzas wird eine Anhebung des Satzes von sieben auf 19 Prozent gefordert. Im Gegenzug könnten Obst und Gemüse gänzlich von der Mehrwertsteuer befreit werden.