Der Präsident des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg (SZV), Hans-Benno Wichert, fordert in einem offenen Brief an Bundesministerin Julia Klöckner den „4. Weg" zu ermöglichen. Sonst fürchtet er einen „unvorstellbaren Strukturbruch in der deutschen Ferkelerzeugung" ( www.bwagrar.de , Webcode 5732812; Interview oben). Die betäubungslose Ferkelkastration ist bekanntlich ab 1. Januar 2019 verboten. Als Alternative stehen den Landwirten ab dem kommenden Jahr 2019 zur Verfügung: Ebermast, Immunokastration und Betäubung. Alternativen wiesen offene Fragen auf und seien „nicht uneingeschränkt" zu empfehlen, schreibt Wichert. Sofern zu den bisherigen drei Optionen kein „4. Weg" hinzukomme, der Ferkelkastration mit „weitestgehender...