Eine gezielte Förderung der Bestäubungsleistung von Honigbienen haben Forscher der Universität Hohenheim empfohlen. Die derzeitige Dichte an Bienenvölkern stelle vor allem in großstrukturierten Agrarlandschaften und in Sonderkulturregionen keine ausreichende, flächendeckende Bestäubung sicher. Aufgrund der niedrigen Prämien sei die Bestäubungsimkerei allein nicht lukrativ. Die Forscher raten dazu, die Arbeit qualifizierter Bestäubungsimker durch faire Bestäubungsprämien zu unterstützen. Daneben seien staatliche Zahlungen für die Vertragsbestäubung denkbar. Die wirtschaftliche Bedeutung der Honigbienenbestäubung von Nutzpflanzen liege hierzulande bei 1,6 Milliarden Euro. Das sei deutlich mehr als die Wertschöpfung aus der Honig- und...