Das Greening trägt kaum zur Verbesserung der Umwelt- und Klimaleistungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bei. Zu diesem Ergebnis kommt der Europäische Rechnungshof in einem Sonderbericht. Wie die Prüfer feststellten, wurde das System der GAP durch die Einführung des Greening komplexer. Allerdings konnte eine Veränderung der Bewirtschaftungsmethoden nur auf etwa 5 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in der EU bewirkt werden. Die Rechnungsprüfer monieren, dass die EU-Kommission keine vollständige Interventionslogik für die Zahlungen entwickelt und keine klaren und ausreichend ehrgeizigen Umweltziele definiert habe. Greening bleibe im Grunde eine Regelung zur Einkommensstützung.