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FiBL-Studie veröffentlicht

Kann Ökolandbau die Welt ernähren?

Wissenschaftler des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) haben errechnet, dass der Ökolandbau theoretisch die ganze Weltbevölkerung satt kriegt - mit einem Haken.
Veröffentlicht am
Pixabay.com

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf 9,2 Milliarden Menschen wachsen. Diese Zahlen stammen von der Food and Agriculture Organization. Könnte die Weltbevölkerung 2050 ernährt werden, wenn alle Betriebe ökologisch wirtschaften?

Nach den Berechnungen der Wissenschaftler des FiBL ist das möglich. Allerdings nur dann, wenn die Menschen in Zukunft weniger Lebensmittel wegwerfen und weniger Fleisch essen. Um die geringeren Erträge im Ökolandbau auszugleichen, bräuchte man laut Christian Schader, Mitverfasser der Studie, eigentlich rund 30 Prozent mehr Fläche. Die Ackerfläche aber knapp ist, führe kein Weg am Umstellen der Konsumgewohnheiten der Verbraucher vorbei, wenn Biolandwirtschaft die Welt ernähren soll.

Einige Strategien könnten aber schon zur erheblichen Steigerung des Ökoanteils beitragen: "Wenn man den Anbau von tierischem Kraftfutter und die Verschwendung von Lebensmitteln um jeweils die Hälfte reduzieren würde, könnte man die Landwirtschaft weltweit schon zu 60 Prozent auf Bio umstellen, ohne dafür wesentlich mehr Land zu verbrauchen", erklärt Schader.

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