Die fünf ostdeutschen Landwirtschaftsminister wehren sich gegen eine drohende Benachteiligung größerer Betriebe bei der anstehenden GAP-Reform. In einem Thesenpapier erteilen sie einer möglichen Kappung der Direktzahlungen in Abhängigkeit von der Flächenausstattung eine Absage. Sollte es künftig zu Vorgaben über eine degressive Staffelung der Direktzahlungen oder eine weitere Umverteilung zugunsten der ersten Hektare kommen, fordern die Minister, dass der Mittelplafonds und die Entscheidungen dafür in den Bundesländern verbleiben.