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Bodenleben untersucht

Bio-Erde enthält mehr Leben

Es wuselt in der Erde biologisch bewirtschafteter Äcker. Im Mittel enthalten Bio-Böden fast 60 Prozent mehr Biomasse aus Mikroben als Böden aus konventionellem Ackerbau. Diese Bodenorganismen sind im Bio-Boden zudem über 80 Prozent aktiver als bei ihren konventionellen Kollegen. Das hat das Forschungsinstitut biologischer Landbau (FiBL) herausgefunden
Veröffentlicht am
J. Klein

FiBL hat sich 57 Forschungsarbeiten zum Bodenleben aus der ganzen Welt angesehen und kommt zu dem Schluß: Bioböden enthalten mehr mikrobielles Leben. Weiterhin fanden die Forscher heraus, dass:

  • Mikroben im Bioboden aktiver sind und organische Masse schneller in Nährstoffe verwandeln
  • Die Aktivität der Mikroben im Bioboden in warmen und trockenen Böden stärker ausgeprägt ist
  • Organischer Dünger, eine vielfältige Fruchtfolge und Leguminosen die Aktivität der Mikroben erhöhen
  • Der Bodenkohlenstoff im Bioboden höher ist, was die Mikroben fördert

Mehr Leben, weniger Ertrag

Paradox: Obwohl im Bioboden mehr Leben steckt, ist der Ertrag im Schnitt 20 Prozent geringer als im konventionellen Landbau. Das FiBL begründet die geringeren Erträge im Fehlen angepasster Sorten und im Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger.

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